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Jamie-Lee Kriewitz

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Unser Lied für Stockholm

4,47 Millionen Zuschauer haben am Donnerstag, 25. Februar, die Live-Show "Eurovision Song Contest 2016 - Unser Lied für Stockholm" im Ersten verfolgt. Das ist die höchste Zuschauerzahl für einen deutschen ESC-Vorentscheid seit 2010 - dem Jahr, in dem Lena gewann. Der Marktanteil lag bei 13,8 Prozent, auch das der beste Wert seit sechs Jahren. Von den 14- bis 49-Jährigen sahen im Schnitt 1,46 Millionen Zuschauer zu (Marktanteil: 12,3 Prozent). In der Spitze waren 5,85 Millionen dabei. Insgesamt wurden per Telefon, SMS und App knapp 1,9 Millionen Stimmen abgegeben - im ersten Wahlgang 770.809, im zweiten 1.120.159.

Gewinnerin des deutschen Vorentscheids 2016 ist Jamie-Lee Kriewitz. Für die 17-Jährige aus der Nähe von Hannover stimmten im zweiten Wahlgang 44,5 Prozent der TV-Zuschauer. 33,9 Prozent favorisierten Alex Diehl, 21,6 Prozent Avantasia. Die drei waren aus insgesamt zehn Acts in die zweite Runde gewählt worden. Moderatorin der zweistündigen Live-Show aus Köln war Barbara Schöneberger. Als Interval-Act traten The BossHoss feat. The Common Linnets auf, nachdem die zehn beim ESC-Vorentscheid zur Auswahl stehenden Teilnehmer ihre Songs vorgestellt hatten.

Diese zehn traten beim deutschen Vorentscheid an: Avantasia, Alex Diehl, Ella Endlich, Gregorian, Jamie-Lee Kriewitz, Joco, Keøma, Laura Pinski, Luxuslärm und Woods of Birnam. Sie alle präsentierten in der Live-Sendung „Eurovision Song Contest 2016 – Unser Lied für Stockholm“ am Donnerstag, 25. Februar, um 20.15 Uhr im Ersten ihren Beitrag. Die Fernseh-Zuschauerinnen und -Zuschauer wählten in zwei Durchgängen ihren Favoriten. Abgestimmt werden konnte per Telefon, SMS und zum ersten Mal auch über die offizielle Eurovisions-App.

Avantasia ist ein Projekt des Fuldaer Sängers und Komponisten Tobias Sammet. Er bezeichnet den Stil seiner Band, bei der er mit vielen renommierten Musikern zusammenarbeitet, als „Bombastrock“. Bisher hat Avantasia mehr als drei Millionen Alben verkauft und tausende Konzerte in mehr als vierzig Ländern auf dem gesamten Globus gegeben. Das letzte Album „The Mystery Of Time“ lag in vielen Ländern der Welt auf einer vorderen Chart-Position, in Deutschland erreichte es Platz 2. Ende Januar erscheint das neue Album, die Rock-Oper „Ghostlights“, mit dem Avantasia im direkten Anschluss auf Welttournee gehen wird. Avantasias Lied bei „Eurovision Song Contest 2016 – Unser Lied für Stockholm“: „Mystery Of A Blood Red Rose“.

Als spontane Reaktion auf die tragischen Ereignisse in Paris hat der bayerische Singer-/Songwriter Alex Diehl im November „Nur ein Lied“ geschrieben, mit seiner Handykamera aufgenommen und auf Facebook hochgeladen. Stunden später hatte „Nur ein Lied“ bereits mehr als eine Million Aufrufe. Mittlerweile sind es mehr als sieben Millionen, auch international sind Medien auf den Song aufmerksam geworden. Alex Diehl spielte u. a. bereits im Vorprogramm von Revolverheld, Andreas Gabalier und Laith Al-Deen.

Schlager-Pop-Sängerin Ella Endlich wurde in Weimar geboren und wuchs in Berlin auf. Unter dem Namen Junia hatte sie Ende der 90er-Jahre erste Chart-Erfolge. Sie studierte Schauspiel, Gesang und Musical und stand in Produktionen wie „Heidi“, „Grease“, „Les Misérables“ und „Das Phantom der Oper“ auf der Bühne, spielte zudem Theater. 2009 sang sie die Titelmelodie des Films „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ – der Song hielt sich über ein Jahr in den deutschen Charts und bekam 2012 Gold. In Kürze veröffentlicht sie ihr neues Album. Ihr Lied für Stockholm: „Adrenalin“.

Der Chor Gregorian entsprang der Idee des Hamburger Musikproduzenten Frank Peterson, gregorianische Musik mit moderner Unterhaltungsmusik zu mischen. Die bislang 15 CDs und 6 DVDs erzielten in 24 Ländern Gold- und Platin-Status. Das aktuelle Album „Masters Of Chant – The Final Chapter“ stieg auf Platz 8 der Deutschen Album-Charts ein. Ab Februar geht die Gruppe auf eine viermonatige Welt-Tournee.

Jamie-Lee Kriewitz gewann mit ihrem eigenen Song „Ghost“ den Wettbewerb „The Voice Of Germany 2015“. Nach dem Finalsieg erreichte „Ghost“ Platz 1 der iTunes-Downloadcharts und kam auf Platz 11 der Deutschen Musikcharts. Die 17-jährige Schülerin aus Hannover gehörte in der Showreihe zum Team Fanta (Michi Beck und Smudo), das sie auch weiter unterstützt. Derzeit ist sie mit den anderen Kandidaten der Finalshow von „The Voice Of Germany 2015“ auf Deutschlandtour. Ihr Song für den deutschen Vorentscheid ist „Ghost“.

Joco, das sind die Hamburger Schwestern Cosima und Josepha. Das Indie-Pop-Duo ging im vergangenen Jahr für N-JOY, das junge Radioprogramm des NDR, beim New Music Award an den Start. Cosima und Josepha, die beide in den Niederlanden Musik studiert haben, mixen ihren Pop-Sound aus Klavier, Gitarren, Drums und Gesang. Ihr im vergangenen Jahr erschienenes Debut-Album „Horizon“ haben Joco in den Abbey Road Studios in London aufgenommen. Produziert und gemischt hat der britische Grammy-Gewinner Steve Orchard (U2, Coldplay, Paul McCartney, Björk).

Eine Nacht in Köln war vor gut vier Jahren der Ursprung von Keøma, der gemeinsamen Band von Kat Frankie und Chris Klopfer. Sie kommt aus Sydney, lebt seit mehr als zehn Jahren in Berlin, hat mehrere Alben mit Folk-Chansons veröffentlicht und steht darüber hinaus bei verschiedenen Projekten als Sängerin auf der Bühne. Er ist ein Rockmusiker aus Köln, textet auf Deutsch und Englisch, spielte einige Zeit in der Band NIL und stand als Solokünstler u. a. mit Ben Kweller und The Low Anthem auf der Bühne. Gitarre, Bass, Synthies und Gesang bilden den Boden für Keømas Debüt-Album, das im Januar erscheint. Ihr Song: „Protected“.

Die Düsseldorferin Laura Pinski singt, spielt Gitarre und Klavier und stand 2012 im Finale von „Das Supertalent“. Der Song „Under The Sun We Are One“, mit dem die 19-Jährige beim deutschen ESC-Vorentscheid teilnimmt, wurde von Ralph Siegel komponiert und produziert. Der Text stammt von John O’Flynn.

Die Pop-Rock-Band Luxuslärm aus Iserlohn kann u. a. bereits auf eine ECHO-Nominierung, den Radiopreis „1LIVE Krone“, den vierten Platz bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest, diverse Gastauftritte in TV-Serien und mehr als 200.000 verkaufte Alben zurückblicken. Neben Sängerin Janine „Jini“ Meyer stehen David Müller (Bass), Christian Besch (Keys), Freddy Hau (Gitarre) und Jan Zimmer (Drums) auf der Bühne. Im Frühjahr 2016 erscheint das fünfte Studioalbum „Fallen und Fliegen“, danach geht es auf Deutschlandtour.

Woods Of Birnam ist die Pop-Band von Sänger und Schauspieler Christian Friedel (u. a. „Das weiße Band“) und Musikern der Gruppe Polarkreis 18 (Ludwig Bauer, Klavier & Synthesizer; Christian Grochau, Schlagzeug; Philipp Makolies, Gitarre; Uwe Pasora, Bass) und wird von Sputnik, dem jungen Radioprogramm des MDR, ins Rennen geschickt. Ab 2012 begleitete Woods of Birnam am Staatsschauspiel Dresden live William Shakespeares Hamlet unter der Regie von Roger Vontobel, in der Friedel die Titelrolle spielte. 2014 veröffentlichte die Band ihr erstes Album, gefolgt von einer großen Tour. Ihr Song „I’ll Call Thee Hamlet“ war Titellied des Til-Schweiger-Films „Honig im Kopf“. Zurzeit arbeitet die Band an ihrem zweiten Album und an einer neuen Theaterproduktion am Staatsschauspiel Dresden.

„Unser Lied für Stockholm“ ist eine Koproduktion des Norddeutschen Rundfunks und der Raab TV-Produktion GmbH.

Info

Executive Producer: Jörg Grabosch
Ausstrahlung: 25.02.2016
Länge: 120 min
© BRAINPOOL TV GmbH